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Aero-Club Frankenwald e.V.

Ausbildung

Aller Anfang ist leicht

Segelflugschulung findet bei uns generell an jedem fliegbaren Wochenende in den Monaten April bis Oktober/November statt. Die ersten ca. 70 - 80 Starts und Landungen werden auf dem vereinseigenen Doppelsitzer durchgeführt (siehe Vereinsmaschinen).
Hierbei sitzt auf dem vorderen Sitz der Flugschüler und auf dem hinteren Sitz der qualifizierte, ehrenamtlich arbeitende Fluglehrer. Die Aufgabe des Fluglehrers besteht darin, den Flugschüler in die Grundlagen der Fliegerei einzuweisen. In diesem Ausbildungsabschnitt lernt der Flugschüler auch, mit evtl. gefährlichen Flugzuständen umzugehen bzw. diese vermeiden zu können. Sind die Fluglehrer der Meinung, daß das erste Ausbildungsziel erreicht wurde, so kommt es wohl zum unvergeßlichsten Erlebnis innerhalb eines Fliegerlebens.

 

Der Alleinflug

Nun sitzt man, alleine auf sich gestellt, im gewohnten Flugzeug. Der Puls tobt. Langsam strafft sich das Schleppseil und Sekundenbruchteile später setzt sich das Fluggerät in Bewegung, um nach ca. 30 Sekunden in 300 - 350 Metern Höhe auszuklinken. Nun wird man feststellen, wie leicht sich das Flugzeug fliegen läßt und wird sich nach einigen der aufregendsten Minuten seine Lebens nach der Landung denken: "Tolles Gefühl. Ab jetzt werde ich wohl immer ohne den nun überflüssigen Ballast (so möchte man ab jetzt den Fluglehrer bezeichnen) fliegen".

 

Die Prüfung

Nach ein paar weiteren einsitzigen Alleinflügen geht es erst noch einmal für ein paar Starts doppelsitzig weiter. Nun soll der Flugschüler an den Streckensegelflug herangeführt werden. Schließlich wird er zu einem späteren Zeitpunkt einen Streckensegelflug mit dem vereinseigenen Kunststoffeinsitzer (Astir) durchführen müssen, bei dem er eine Gesamtstrecke von 50 Kilometer zurücklegen muß, um später einen uneingeschränkten Segelflugschein (PPL-C) erhalten zu können.
Neben all den in der fliegerischen Praxis gesammelten Erfahrungen sind natürlich auch fundamentale theoretische Kenntnisse notwendig. Dazu gehören so wichtig Fächer wie Luftrecht, Navigation, Meteorologie, Technik und Verhalten in besonderen Fällen. Erst nach dem erfolgreichen Abschluß der theoretischen Prüfung und der Erlangung des Funksprechzeugnisses ist es dann irgendwann soweit: die praktische Prüfung steht an. Solltet Ihr diese bestehen, werdet Ihr bald stolze Besitzer eines "Luftfahrerscheins für Privatluftfahrzeugführer Beiblatt-C" (PPL-C) sein.

 

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